Eppinger Linien


Der Eppinger Linien-Weg zwischen Eppingen und Mühlacker wurde als Wanderweg entlang der unter Türkenlouis 1695 errichteten Verteidigungsanlage angelegt und mit Informationstafeln versehen.

Der Wanderweg führt durch abwechslungsreiches Gebiet mit schönen Ausblicken über das Kraichgau.

Das Kriegsgeschehen rund um den Bau der Eppinger Linien, insbesondere die Zerstörung ganzer Landstriche am Oberrhein im 17. Und 18. Jahrhundert prägte die Region durch jahrzehntelange Kriegshandlungen, Verwüstungen, Hungersnöte und bäuerliche Armut – ganz im Kontrast zum Prunk der barocken höfischen Gesellschaft.

Die historischen Geschehnisse in der Region können – zumindest aus europäischer Sicht – als weltgeschichtliche Ereignisse gelten: Geschichte verbunden mit spannenden Geschichten.

Zugleich lassen sich vielfältige aktuelle Bezüge herstellen: von der „Erbfeindschaft“ zum deutsch-französischen Freundschaftsvertrag 1963, von zerstörerischen Kriegsfolgen zu den Errungenschaften einer 70-jährigen deutsch-französischen Friedensperiode, von barocker Nationalstaaterei zu einem vereinten Europa.

Gerade die spannenden geschichtlichen Hintergründe in Verbindung mit den noch vorhandenen historischen Anlagen zeichnen den Eppinger Linien-Weg aus, Heimatgeschichte wird erlebbar.

Die Gestaltung des Eppinger Linien-Weges als künstlerisch-historischer Wanderweg greift diesen Ansatz auf. An neun Stationen entlang der Eppinger Linien – verteilt auf die Gemarkungen der Anrainerkommunen – wurden dazu erlebbare künstlerische Installationen des Bildhauers Hinrich Zürn platziert, die zugleich die thematischen Inhalte transportieren und der Bevölkerung Denkanstöße und Impulse auch für das Leben hier und jetzt bieten.

Auf Grund der Nähe ihrer Stationen führt auf einer Strecke von ca. 9 km ein Rundwanderweg zwischen den Gemeinden Kürnbach, Sulzfeld und Zaberfeld zu den Skulpturen „Weitblick“, „Bauernopfer“ und „Mühsal“. Er verläuft weitgehend auf der Hauptroute des Eppinger Linien-Weges und wird zwischen den Leonbronner Sportplätzen und dem Gemarkungsdreieck Kürnbach/Sulzfeld/Ochsenburg zum Rundwanderweg geschlossen.

Eine reizvolle Landschaft und an vielen Stellen noch original vorhandene Schanzanlagen in eindrucksvoller Ausprägung kennzeichnen den Rundweg.

Besonders erwähnenswert sind die im Original vorhandenen Fundamente einer Chartaque am Kürnbacher Altenberg, ca. 50 m von der Installation „Weitblick“ entfern im Wald gelegen.


Link zum Flyer: Eppinger Linien – Rundweg Sulzfeld-Kürnbach-Zaberfeld
Link zum Flyer: Eppinger Linienweg von Eppingen bis Mühlacker

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